Ärzte Zeitung online, 10.06.2011

Weniger Schwangerschaftsabbrüche

WIESBADEN (dpa). Rund 29.000 Schwangerschaftsabbrüche sind bundesweit in den ersten drei Monaten dieses Jahres gemeldet worden. Das waren 800 (2,8 Prozent) weniger als im Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte.

Die Zahl der unter 18-Jährigen, die eine Interruptio durchführen ließen, ging den Angaben zufolge im Vergleich zum ersten Quartal 2010 um 180 auf knapp 1100 zurück.

Knapp drei Viertel der Frauen, die von Januar bis März 2011 Abbrüche vornehmen ließen, waren zwischen 18 und 34 Jahren alt. Die Eingriffe erfolgten überwiegend ambulant. 40 Prozent der Schwangeren hatten vor dem Eingriff noch kein Kind zur Welt gebracht.

[14.06.2011, 21:52:51]
Prof. Dr. Volker von Loewenich 
Schwangerschaftsabbrüche zurückgegangen
Die absolute Zahl der Schwangerschafts-Abbrüche ist wenig aussagekräftig, solange sie nicht in Relation gesetzt wird zur Zahl der Schwangerschaften , d. h. zu Absolutzahl der Geburten. Erst dann kann man Schlüsse auf das Abbruchs-Verhalten ziehen. Da die Frauen in gebärfähigem Alter und damit auch die Schwangeren mittlerweile weniger werden, muß bei gleichen Verhalten die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche ebenfalls rückäufig sein. zum Beitrag »

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