Ärzte Zeitung, 03.07.2011

Universitäten geben fast 39 Milliarden Euro aus

WIESBADEN (fst). Die deutschen öffentlichen und privaten Hochschulen haben 38,9 Milliarden Euro im Jahr 2009 ausgegeben.

Das waren 6,9 Prozent mehr als im Jahr zuvor, teilte das Statistische Bundesamt mit. Zwischen den Ländern ist die Spannweite groß: In Hamburg stiegen die Ausgaben um 26,4, in Hessen sanken sie um 2,2 Prozent.

Personalausgaben stellten mit 21,6 Milliarden Euro (55,5 Prozent) den größten Posten dar. Die medizinischen Einrichtungen gaben 18 Milliarden Euro für Lehre, Forschung und Krankenbehandlung aus (plus 5,7 Prozent).

12,7 Milliarden Euro erwirtschaftet

Die Einnahmen der Hochschulen haben sich zu 90 Prozent aus Entgelten für die Krankenbehandlung rekrutiert. Erwirtschaftet wurden insgesamt 12,7 Milliarden Euro, 7,2 Prozent mehr als noch 2008.

Einahmen aus Drittmitteln addierten sich auf 5,3 Milliarden Euro, das sind 10,2 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die meisten Drittmittel kamen von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (1,9 Milliarden Euro), der gewerblichen Wirtschaft (1,2 Milliarden Euro) sowie dem Bund (1,1 Milliarden Euro).

Fast unverändert sind die Einnahmen der Hochschulen aus Beiträgen der Studierenden geblieben. Sie beliefen sich 2009 auf etwa 1,2 Milliarden Euro.

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