Ärzte Zeitung, 04.10.2011

Screening bietet optimale Diagnostik

NEU-ISENBURG (HL/ikr). Bei 54 Prozent liegt derzeit die Beteiligung am Mammografie-Screening - das ist weit unter den Zielwerten. Entscheidenden Einfluss haben die behandelnden Ärzte und die Art, wie sie ihre Patientinnen aufklären, so Dr. Wolfgang Aubke von der Kooperationsgemeinschaft Mammografie.

Das wichtigste Argument: Nur im Rahmen des Screenings haben die Frauen Gewissheit für eine Diagnostik auf nachgewiesen höchstem Qualitätsniveau. Dies zu wissen ist deshalb besonders wichtig, weil es auf dem Markt immer noch sogenanntes graues Screening gibt, so Aubke im Interview der "Ärzte Zeitung".

Nicht nur durch gesunden Lebensstil lässt sich das Brustkrebs-Risiko senken, sondern auch durch Medikation.

Erfolgreich klinisch klinisch getestet zur Brustkrebs-Prävention wurden bisher drei Substanzen: Das Antiöstrogen Tamoxifen, der selektive Östrogen-Rezeptor-Modulator Raloxifen und der Aromatasehemmer Exemestan.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »