Ärzte Zeitung online, 08.10.2011

100 Tage Bundesfreiwilligendienst: "Es läuft"

KÖLN (dpa). Der Zivildienst ist ein Auslaufmodell, stattdessen gibt es seit dem 1. Juli den Bundesfreiwilligendienst. Nach 100 Tagen (8. Oktober) besteht Einigkeit: Der neue Dienst wird angenommen.

Über 16.000 Männer und Frauen haben seit dem 1. Juli eine Vereinbarung für den Dienst unterschrieben.

"Erfreulich, das ist wirklich gut gelaufen", sagt Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbands, der viele Plätze zur Verfügung stellt, der Nachrichtenagentur dpa.

"Anfangs gab's Schwierigkeiten mit der Kindergeld-Anrechnung, aber seitdem das überwunden ist, läuft's wirklich rund. Der Dienst ist von der anfänglichen Stolperstrecke auf eine Rennstrecke gekommen. Wir haben keinen Zweifel daran, dass wir die 35.000 Freiwilligen bis Ende nächsten Jahres erreichen werden."

Die Zahl von 35.000 wird von der Bundesregierung für 2012 angestrebt.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »