Ärzte Zeitung, 15.10.2011

Erst Medizin studieren, dann im Uni-Rettungswagen trainieren

Erst Medizin studieren, dann im Uni-Rettungswagen trainieren

Studenten werden im Uni-eigenen Rettungswagen ausgebildet.

© Uni Rostock

ROSTOCK (di). Medizinstudenten in Rostock können im Uni-eigenen Rettungswagen ausgebildet werden. Das Fahrzeug ist wie ein moderner  Notarztwagen ausgerüstet und soll der praxisnahen Ausbildung dienen.

"In der notfallmedizinischen Ausbildung ist es besonders wichtig, mit der Ausrüstung vertraut zu sein", begründete die Uni die Anschaffung.

Schon vor einem Jahr hatte sie ein Übungsunfallauto angeschafft um Studenten zu demonstrieren, wie Schwerverletzte aus dem Fahrzeug  geborgen werden können. Das kam so gut an, dass nun der Rettungswagen mit voller Ausstattung angeschafft wurde.

Dem Nachwuchs steht damit quasi eine fahrende  Intensivstation mit Defibrillator, Beatmungsgerät und umfangreicher mobiler Rettungsausrüstung zur Verfügung.

Das Fahrzeug war zuvor im Kreis Bad Doberan als Rettungswagen im Einsatz. Verwendet wird der Rettungswagen von RoSaNa (Rostocker Simulationsanlage und Notfallausbildungszentrum), dessen Schwerpunkt auf der notfallmedizinischen Ausbildung liegt.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Auch mit Kind zügig möglich"

Eine Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »