Ärzte Zeitung, 17.10.2011

KBV will Nachschlag auf die Vergütung

KBV will Nachschlag auf die Vergütung

Am Mittwoch Hearing zum Versorgungsgesetz

BERLIN (HL). Mit einem dicken Forderungspaket geht die KBV am Mittwoch in die Ausschuss-Anhörung zum Versorgungsgesetz.

Einer der wichtigsten Punkte: ein Nachschlag für diejenigen KVen, deren morbiditätsbedingte Gesamtvergütung pro Versichertem unter dem Bundesdurchschnitt liegt. Die Mehrkosten für die Kassen hat die KBV nicht beziffert.

Zustimmung wird die geplante Regionalisierung der Honorarverteilung finden. Bis auf wenige Ausnahmen, etwa die Trennung der haus- und fachärztlichen Vergütung, will sich die KBV hier aus der Verantwortung zugunsten der regionalen KV-Vorstände zurückziehen.

Ein Kernstück der geplanten Reform der Versorgungsstruktur, der neue spezialärztliche Sektor, findet - nach dem Votum der KBV-Vertreterversammlung - nur bedingt Zustimmung der Vertragsärzte. Die KBV reklamiert das Recht der KVen, dass über sie die Abrechnung erfolgt - und nicht direkt zwischen Ärzten und Krankenkassen. Der Bundesausschuss soll nur Qualifikations- und Qualitätsforderungen definieren. Alles andere soll in dreiseitigen Verträgen geregelt werden.

Lesen Sie dazu auch:
Die KBV begehrt abermals einen Nachschlag

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »