Ärzte Zeitung, 01.11.2011

Kommentar

Nützlich für die Praxis

Von Helmut Laschet

Die jetzt veröffentlichte Vergleichsstudie zum Europäischen Praxis-Assessment (EPA) hat zwei Aspekte. Erstens ist es der deutschen Allgemeinmedizin gelungen, in der internationalen Wissenschaftsszene Punkte gut zu machen.

Das Besondere daran ist, dass Wissenschaftler - hier das Göttinger AQUA-Institut und das Institut für Allgemeinmedizin an der Uni Heidelberg - und Ärzte aus der Praxis zu einem Zusammenspiel gefunden haben.

Der zweite Aspekt: Es ist nun nachgewiesen, und zwar anhand harter Parameter und nicht nur nach Bauchgefühl, dass Qualitätsmanagement-Programme wie im konkreten Fall EPA das Niveau der Versorgung verbessert.

Und zwar in beträchtlichem Ausmaß. Denn es gelingt, vor allem Schwächen in der Ausstattung der Praxen, ihrer Organisation und Kommunikation systematisch aufzudecken. Das ermöglicht es, praxisindividuell Verbesserungspotenziale zu erschließen - und sich damit auch wettbewerbsfähig zu machen.

Lesen Sie dazu auch:
Notfallkoffer und Intimsphäre: Hausärzte machens besser

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So viel jünger und attraktiver macht Facelifting

Wer sein Gesicht straffen lässt, will in der Regel jünger und dynamischer aussehen. Das scheint tatsächlich zu klappen. mehr »

Niedrig dosiert starten und langsam erhöhen!

Die neue Gesetzeslage zur Verordnung von Cannabis auf Kassenkosten ist beim Schmerz- und Palliativtag begrüßt worden. Ärzte mit Erfahrung mit Cannabinoiden loben vor allem den Erhalt der Therapiefreiheit. mehr »

Obamacare bleibt!

Blamage für US-Präsident Donald Trump: In letzter Minute zogen die Republikaner die Abstimmung über die geplante Gesundheitsreform zurück. Gerade auch, weil die Zustimmung aus den eigenen Reihen fehlte. mehr »