Ärzte Zeitung online, 10.11.2011

Hebamme für Tod eines Babys verurteilt

LEIPZIG (dpa). Nach dem Tod eines Babys in der Universitätsklinik Leipzig ist eine Hebamme der fahrlässigen Körperverletzung schuldig gesprochen worden.

Das Amtsgericht Leipzig verurteilte die 49-Jährige am Donnerstag zu einer Geldstrafe von 3000 Euro. Die Hebamme hätte die Mutter des toten Jungen, die hochschwanger mit schweren Schmerzen in die Klinik gekommen war, besser überwachen müssen, urteilte das Gericht.

Die Frau erlitt einen Gebärmutterriss, ihr Baby kam nach einem Not-Kaiserschnitt hirntot zur Welt. Der Verteidiger der Hebamme hatte einen Freispruch gefordert.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Adiopositas-Op nötig, aber Kasse will nicht zahlen

Wenn der Antrag eines Adipositas-Patienten auf eine bariatrische Operation abgelehnt wird, bringt das Ärzte in eine schwierige Situation. Denn oft verschlechtert sich der Zustand des Betroffenen. mehr »

9 wichtige Forderungen, Analysen, Informationen

Fleißige Delegierte: In Freiburg wurde wieder eine große Palette an Themen abgearbeitet. mehr »

Immer mehr Nichtraucher erkranken an Lungenkrebs

In US-Kliniken tauchen immer häufiger Nichtraucher mit Lungenkrebs auf, vor allem Frauen sind betroffen. Das könnte am Passivrauchen liegen. mehr »