Ärzte Zeitung, 14.11.2011

Unis sollen Doktoranden besser beraten

BERLIN (dpa). Angesichts spektakulärer Plagiatsfälle bei Doktorarbeiten will der Wissenschaftsrat, dass die Universitäten die Doktoranden stärker an die Hand nehmen.

"Wir glauben, dass durch die Etablierung einer Kultur guter wissenschaftlicher Praxis und guter Betreuung viel erreicht werden kann", sagte der Ratsvorsitzende Wolfgang Marquardt am Montag in Berlin.

Das Gremium schlägt vor, dass ein Promotionskomitee die Doktoranden begleiten soll. Anwärtern auf den Doktortitel sollen einen speziellen Status gegeben werden.

Die Zahl der Noten solle auf "Bestanden" und "Mit Auszeichnung" begrenzt werden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »