Ärzte Zeitung online, 28.12.2011

Weniger Raucher dank Schutzgesetzen

UNTERSCHLEIßHEIM (dpa). Die Zahl der Raucher in Deutschland ist in den vergangenen Jahren deutlich gesunken.

Nach einer Studie des Marktforschungsunternehmens GfK rauchen inzwischen nur noch 29 Prozent der über 15-Jährigen, 2005 seien es noch 36,7 und zwei Jahre später 35,1 Prozent gewesen.

Die Nichtraucher-Initiative Deutschland, die am Dienstag in Unterschleißheim die Zahlen veröffentlichte, führt den Rückgang auf die Einführung der Nichtraucherschutzgesetze in den vergangenen Jahren zurück.

Die Initiative hatte seit den 1990er Jahren im Abstand von mehreren Jahren Studien zum Rauchverhalten in Auftrag gegeben.

Die Tabaksteuer hält nach den Untersuchungen niemanden vom Qualmen ab, sondern führte sogar zu einer Steigerung des Raucheranteils.

Erst die geänderten Gesetze zu Rauchverboten beispielsweise in Gaststätten hätten eine Trendwende geschafft, erklärte die Initiative.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

ALS ist mit Demenz eng verwandt

Stephen Hawking ist wohl der berühmteste Patient, der an Amyotropher Lateralsklerose leidet.Forscher haben nun herausgefunden, dass ALS und temporale Demenz eng verwandte Krankheitsbilder sind. Das könnte Einfluss auf das Diagnoseverfahren haben. mehr »

Innovationsfonds startet in die Versorgungsrealität

Der Innovationsfonds ist offiziell in die Umsetzungsphase gestartet. Die 300 Millionen Euro für das Jahr 2016 teilen sich 91 Versorgungs- und Forschungsprojekte. mehr »

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »