Ärzte Zeitung online, 14.02.2012

Klaus Theo Schröder ist tot

Als Staatssekretär im Gesundheitsministerium war er von allen Parteien anerkannt, zuletzt hat er sich für PKV-Versicherte eingesetzt: Klaus Theo Schröder. Jetzt ist er im Alter von 64 Jahren gestorben.

Klaus Theo Schröder ist tot

Staatssekretär und Ombudsmann: Klaus Theo Schröder ist tot.

© STAR-MEDIA / imago

BERLIN (iss/jvb). Klaus Theo Schröder ist tot. Der ehemalige Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium erlag wenige Tage nach seinem 64. Geburtstag einem Krebsleiden.

Schröder war ein ausgewiesener Kenner des Gesundheitswesens. Während seiner Tätigkeit im Bundesgesundheitsministerium (2001 bis 2009) beschäftigte er sich mit der Einführung der E-Card.

Im Frühjahr 2010 bestellten ihn die Gesellschafter der Betreibergesellschaft Gematik zum Schlichter für Auseinandersetzungen zwischen Ärzten und Kassen über die E-Card.

Seit Anfang 2011 war Schröder zudem als Ombudsmann für die private Kranken- und Pflegeversicherung aktiv.

"Sein Einsatz hat maßgeblich dazu beigetragen, dieses Angebot einer neutralen, kostenfreien Schlichtung im Bewusstsein der Privatversicherten zu verankern", sagte der Vorsitzende des PKV-Verbands Reinhold Schulte. Schröder hinterlässt eine Frau und zwei Kinder.

"Unser Mitgefühl gilt besonders seinen Angehörigen", sagte der gesundheitspolitische Sprecher der SPD, Karl Lauterbach, stellvertretend für seine Partei. "Er war ein von allen geschätzter, aufrichtiger und sehr kompetenter Fachmann."

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So viel jünger und attraktiver macht Facelifting

Wer sein Gesicht straffen lässt, will in der Regel jünger und dynamischer aussehen. Das scheint tatsächlich zu klappen. mehr »

Niedrig dosiert starten und langsam erhöhen!

Die neue Gesetzeslage zur Verordnung von Cannabis auf Kassenkosten ist beim Schmerz- und Palliativtag begrüßt worden. Ärzte mit Erfahrung mit Cannabinoiden loben vor allem den Erhalt der Therapiefreiheit. mehr »

Schnelltests - meist ein Fall für die GOÄ

Schnell und medizinisch sinnvoll – aber von gesetzlichen Krankenkassen meist nicht bezahlt: Laborschnelltests liegen im Trend. Für Hausärzte sind sie oft auch eine Selbstzahler-Option. mehr »