Ärzte Zeitung, 07.03.2012

Mehr Schutz vor Gewalt für behinderte Frauen

DÜSSELDORF (akr). Das Thema Gewalt gegen Frauen und Mädchen mit einer Behinderung muss enttabuisiert werden, fordert der Sozialverband VDK Nordrhein-Westfalen.

Nach einer Studie der Universität Bielefeld werden Frauen und Mädchen mit einem Handicap nicht genug vor körperlicher, sexueller und psychischer Gewalt geschützt.

"In diesem Zusammenhang bedarf es der konsequenten Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention", fordert die stellvertretende Landesvorsitzende Katharina Batz.

Auch alte pflegebedürftige Menschen müssten besser vor Gewalt geschützt werden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »