Ärzte Zeitung online, 12.03.2012

Ab Juli mehr Rente

Auch dieses Jahr können sich Rentner wieder über mehr Geld im Portemonnaie freuen. Im Osten gibt es 2,26 Prozent mehr, im Westen 2,18 Prozent.

HANNOVER/BERLIN (dpa). Die Renten steigen am 1. Juli zwar deutlich - aber nicht so sehr wie erwartet: Im Osten bekommen Rentner 2,26 Prozent mehr, im Westen 2,18 Prozent.

Das kündigte Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) in Hannover an. Sie sprach von einer "guten Nachricht".

Im vergangenen Jahr hatte es für die gut 20 Millionen Rentner in Deutschland einheitlich 0,99 Prozent mehr gegeben.

Mit den Rentenerhöhungen werden auch die Rentner an der zuletzt guten Wirtschaftsentwicklung und den Lohnzuwächsen des vergangenen Jahres beteiligt, allerdings eher bescheiden. Der Aufschlag fällt geringer aus als noch am Wochenende erwartet.

Durch den etwas höheren Aufschlag im Osten wird sich der Renten-Rückstand zum Westen minimal verringern. Mit der Rentenerhöhung zur Jahresmitte wird sich das Bundeskabinett an diesem Mittwoch befassen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Antibiotika gegen Rückenschmerzen

Verursachen Bakterien heftige Bandscheiben-Beschwerden? Für Forschungen zur Behandlung von Rückenschmerzen mit Antibiotika wurde jetzt der Deutschen Schmerzpreis verliehen. mehr »

QuaMaDi wird fortgesetzt

Aufatmen im Norden: KV und Kassen haben sich auf den Fortbestand des Brustkrebsfrüherkennungsprogramm QuaMaDi geeinigt. mehr »

Ethikrat sucht nach dem goldenen Mittelweg

Wann ist eine medizinische Zwangsbehandlung fürsorglicher Schutz, wann ein unangemessener Eingriff? Diesen Fragen widmet sich aktuell der Deutsche Ethikrat. mehr »