Samstag, 18. Mai 2013
Ärzte Zeitung online, 06.08.2012

Gesundheitswirtschaft

60 Millionen Euro für Rhein und Ruhr

Das kleinste Kunstherz der Welt und altersgerechte Versorgung - über 100 Innovation aus Rhein und Ruhr erhalten eine Millionenförderung.

DÜSSELDORF (akr). Die Europäische Union und die nordrhein-westfälische Landesregierung fördern die Gesundheitswirtschaft an Rhein und Ruhr mit zusammen mehr als 60 Millionen Euro.

Insgesamt erhalten mehr als 100 Projekte Mittel. Gefördert wird unter anderem das Institut für angewandte Medizintechnik der Rheinisch-Westfälischen Technischen Universität Aachen, an dem Wissenschaftler das weltweit kleinste voll implantierbare Kunstherz entwickeln. Die Forscher planen für 2015 die erste Humantransplantation.

Einschließlich der Eigenanteile aller Projekte stehen rund 110 Millionen Euro für Innovationen in der Gesundheitswirtschaft des Landes zur Verfügung.

"Ohne nachhaltige, an den Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten orientierten Innovationen werden wir mit den zahlreichen Herausforderungen wie beispielsweise dem demografischen Wandel, den knapper werdenden Ressourcen und dem Arbeitskräftemangel nicht fertig werden", sagte Landesgesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne).

28 der geförderten Projekte widmen sich Produkten und Dienstleistungen für altersgerechte Versorgungsmodelle. In der Gesundheitswirtschaft NRWs arbeiten mehr als 1,1 Millionen Menschen, die einen Jahresumsatz von 57 Milliarden Euro erwirtschaften.

| Share

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

Transplantation: BÄK-Richtlinien sollen unter die Lupe

Das Transplantationsgesetz im Umbruch: Innerhalb von einem Jahr könnte es zum vierten Mal geändert werden - jetzt wegen der BÄK-Richtlinien. Auch eine neue Strafvorschrift ist möglich. mehr »

Einbußen errechnet: So teuer kommt Ärzte die Bürgerversicherung

Kommt der einheitliche Krankenversicherungs­markt nach der Bundestagswahl, geht es Ärzten an den Geldsäckel. Wie stark, hat jetzt der PVS-Verband errechnet. Für bestimmte Fachgruppen sind Einbußen von bis zu 40 Prozent des Praxishonorars zu erwarten. mehr »

Vorsicht bei Mett: Geflügel nicht mehr größtes Salmonellenrisiko

Wer Eier oder Hähnchen isst, ist besonders gefährdet für Salmonellen, hieß es noch vor Jahren. Mittlerweile sind andere Lebensmittel riskant. mehr »