Ärzte Zeitung, 26.09.2012

Kinder

Wer arm ist, muss nicht arm bleiben

BERLIN (dpa). Arme Kinder müssen laut einer Langzeitstudie nicht benachteiligt bleiben - wenn Eltern, Kitas und Schulen an einem Strang ziehen.

"Der Spruch ‚einmal arm, immer arm' gilt nicht immer", sagte der Vorsitzende der Arbeiterwohlfahrt (AWO), Wolfgang Stadler, am Dienstag in Berlin.

Die AWO hatte 900 arme und nicht arme Kinder im Vorschulalter 15 Jahre lang begleiten lassen. Rund die Hälfte der befragten Kinder (43 Prozent) schaffte den Sprung aus der Armut.

Allerdings rutschte rund jedes fünfte Kind (18 Prozent) über die Zeit in Armut ab. Für die Untersuchung gilt als arm, wenn sie oder ihre Eltern höchstens 50 Prozent des Durchschnittseinkommens haben.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Im Sushi war der Wurm drin

Der Hinweis aufs Sushi brachte die Ärzte auf die richtige Spur. Statt den Patienten wegen Verdachts auf akutes Abdomen zu operieren, führten sie eine Gastroskopie durch. mehr »

Importierte Infektionen führen leicht zu Diagnosefehlern

Wann muss ein Arzt für eine Fehldiagnose gerade stehen? In einem aktuellen Fall entschied das Oberlandesgericht Frankfurt gegen einen Arzt. mehr »

"Turbolader einer Zwei-Klassen-Medizin"

Die Einheitsversicherung als Garant für Gerechtigkeit im Versorgungssystem? Aus Sicht von BÄK-Präsident Professor Frank Ulrich Montgomery eine fatale Fehleinschätzung. Die "Ärzte Zeitung" dokumentiert Auszüge aus seiner Ärztetags-Eröffnungsrede. mehr »