Ärzte Zeitung, 18.02.2013

Krankenhausgesetz

Thüringen will Fangprämien stoppen

ERFURT. Die Landesregierung in Thüringen will "Fangprämien" für niedergelassene Ärzte für die Patienteneinweisung in bestimmte Krankenhäuser gesetzlich verbieten.

Eine entsprechende Regelung solle im novellierten Thüringer Krankenhausgesetz verankert werden, kündigte Sozialministerin Heike Taubert (SPD) am Freitag im Landtag an.

Die Landesregierung reagiere damit auf die Diskussionen um Zuweisungen von Kliniken für Ärzte gegen Entgelt. Mit der Gesetzesnovelle verspricht sich die Landesregierung auch eine bessere medizinische Versorgung bei Pandemien oder Katastrophen.

Vorgesehen ist, Rehabilitationskliniken bei sogenannten Großschadenslagen in die Versorgung Verletzter oder Kranker einzubeziehen. Auch Regelungen zu Transplantationsbeauftragten an den Thüringer Kliniken sind geplant. (dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zeit für aggressive Maßnahmen

Viel Geschwätz, wenig Taten: Zeit für aggressive Weichenstellungen in der Diabetes-Prävention, meinen Fachleute. Sie fordern die Lebensmittel-Ampel und Steuern auf ungesunde Produkte. mehr »

Beim Thema Luftschadstoffe scheiden sich die Geister

Gesundheitliche Gefahren von Luftverschmutzung sehen Pneumologen vorrangig als ihr Thema an. Doch die Meinung der Fachärzte darüber ist nicht einhellig. Das zeigt sich auch im Vorfeld ihrer Fachtagung. mehr »

Patienten vertrauen auf Online-Bewertungen

In welche Praxis soll ich gehen? Ihre Entscheidung fällen Patienten zunehmend anhand von Online-Bewertungen – eine Chance für Ärzte, so eine neue Studie. mehr »