Ärzte Zeitung, 16.02.2015

Anti-D-Hilfe

Regierung sieht keine Defizite

BERLIN. Die Bundesregierung sieht keinen Nachbesserungsbedarf für Frauen, die in den Jahren 1978/79 in der DDR anlässlich einer Anti-D-Prophylaxe mit Hepatitis C infiziert worden sind.

Dies geht aus der Antwort auf eine Anfrage der Fraktion der Linken im Bundestag hervor, in der die Beschwerden von Betroffenen aufgegriffen werden.

Geregelt ist die Hilfe seit dem Jahr 2000 im Anti-D-Hilfegesetz. Die Umsetzung liegt bei den Ländern, dabei habe der Bund "für eine einheitliche Rechtsanwendung Sorge getragen".

Bislang seien neun Millionen Euro an Einmalzahlungen geleistet worden, die laufenden Geldleistungen betrügen über vier Millionen Euro pro Jahr.

Allerdings litten viele Frauen unter gesundheitlichen Beeinträchtigungen, die nicht ursächlich auf die HCV-Infektion zurückzuführen seien. Hier aber sehe das Anti-D-Hilfegesetz keine Leistungen vor, heißt es in der Antwort. (fst)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hohes Sterberisiko bei Ausbruch in der Adoleszenz

Wenn sich Typ-1-Diabetes in einem besonders vulnerablen Alter manifestiert, brauchen Betroffene viel Aufmerksamkeit. Sie haben ein hohes Risiko, an Komplikationen zu sterben. mehr »

100 Prozent Zustimmung

Die KBV-Vertreterversammlung präsentiert sich in neuer Einigkeit und richtet die Speere – wieder – nach außen. Klare Kante gegenüber dem Gesetzgeber und den Krankenhäusern. "Wir sind auf Kurs", meldete KBV-Chef Gassen. mehr »

Herz-Kreislauf-Risiko von Anfang an im Blick behalten!

Bei RA-Patienten sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen die wichtigste Todesursache. Die aktuellen Therapiealgorithmen zielen nicht zuletzt darauf ab, die Steroidexposition zu begrenzen. mehr »