Ärzte Zeitung online, 14.07.2015

Beratung

Frauennotruf Frankfurt verstärkt um Hilfe gebeten

FRANKFURT. Die Mitarbeiterinnen des Frauennotrufs rechnen auch in diesem Jahr mit einem Zuwachs in allen Bereichen ihres Beratungsangebots. In der ersten Hälfte des Jahres suchten 361 Frauen Hilfe, 2014 waren es insgesamt 684 Frauen - ein Plus von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Im ersten Halbjahr 2015 war auffällig, dass die Nachfrage nach Krisenintervention steigt. Bisher machten 25 Frauen von kurzfristigen Terminen Gebrauch, 2014 waren es insgesamt 31. Die Anfragen zu Körperverletzung sind in den ersten sechs Monaten des Jahres um mehr als 10 Prozent auf 138 Fälle gestiegen (2014: 247 Fälle).

Beratungsanfragen im Zusammenhang mit Vergewaltigung sind mit bisher 87 Fällen (2014: 179 Fälle insgesamt) in gleichbleibend hoher Anzahl zu verzeichnen. (jk)

Weitere Informationen gibt es unter www.frauennotruf-frankfurt.de

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Weiterbildung auch mit Kind zügig möglich - im Verbund!"

Eine strukturierte Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt für die "Ärzte Zeitung" auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »