Ärzte Zeitung, 19.11.2015

In Laboren

Rund 2 Millionen Tiere für Versuche eingesetzt

BERLIN. Für wissenschaftliche Versuche sind im vergangenen Jahr in Deutschland rund zwei Millionen Tiere eingesetzt worden. Weitere 789.000 Tiere wurden ohne eine vorherige Behandlung für wissenschaftliche Zwecke getötet, um ihnen etwa Organe oder Zellen zu entnehmen. Das geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Statistik des Bundesagrarministeriums hervor.

Unter den zwei Millionen Versuchstieren waren fast 1,3 Millionen Mäuse, 297.000 Ratten, mehr als 124.000 Fische und 105.000 Kaninchen. Rund 43 Prozent der Tiere wurden für Versuche zur medizinischen Grundlagenforschung verwendet, etwa 16 Prozent zur Erforschung von Krankheiten bei Menschen und Tier. Rund 11 Prozent dienten Tests bei der Herstellung oder Qualitätskontrolle medizinischer Produkte. (dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »