Ärzte Zeitung, 14.01.2016

Hamburg

Geburtenzahl legt um fünf Prozent zu

HAMBURG. In benachbarten Bundesländern werden kleine Abteilungen wegen zu geringer Geburtenzahlen geschlossen, in den großen Hamburger Kliniken hingegen steigen die Zahlen.

Im vergangenen Jahr sind in der Hansestadt fünf Prozent mehr Geburten als 2014 registriert worden, ein Anstieg um 1140 auf rund 24.000 Kinder.

Das Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf (3361), das Katholische Marienkrankenhaus (3354) und die Asklepios Klinik Altona (3209) zählen auch bundesweit zur Spitzengruppe unter den Geburtskliniken. In ganz Hamburg gibt es zwölf Geburtskliniken.

Die geringste Zahl an Geburten wies 2015 die Asklepios Klinik Harburg mit 736 auf, nur drei Kliniken verzeichneten eine dreistellige Geburtenzahl. (di)

|
[14.01.2016, 09:17:16]
Dr. Ernst Weiland 
Wirklich eine gute Botschaft?
Angesichts der Flüchtlingskrise sollte man schon einmal fragen, wer für die gestiegenen Geburtenzahlen verantwortlich ist. Dies kann uns gesellschaftspolitisch nämlich nicht egal sein.
Natürlich stellt der Bericht nur auf die rein medizinistatistische Seite ab, jedoch wäre es gut, gerade in dieser Angelegenheit etwas differenzierter zu berichten. zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Top-Meldungen

Die neuen Abrechnungsziffern im Überblick

Die ambulante Versorgung von Patienten in Alten- und Pflegeheimen wird aufgewertet. Ab Juli gibt es Zuschläge für Betreuung, Behandlungs-Koordination und Besuche durch Praxis-Assistenten. mehr »

Hecken verrät erste Neuerungen

Die Bedarfsplanung soll und wird sich ändern - doch nicht so schnell wie vom Gesetzgeber vorgesehen. Das hat GBA-Chef Hecken angekündigt. Mit der "Ärzte Zeitung" sprach er über geplante Neuerungen. mehr »

ARMIN startet elektronisches Medikationsmanagement

Ärzte und Apotheker managen gemeinsam die Medikation von Patienten: Das ist die Idee der Arzneimittelinitiative Sachsen-Thüringen (ARMIN). Nun ist die Testphase beendet - ab Freitag startet ARMIN durch. mehr »