Ärzte Zeitung, 09.06.2016

Kabinettsbeschluss

Contergan-Leistungen sollen unbürokratischer werden

BERLIN. Die staatlichen Leistungen für contergangeschädigte Menschen sollen gerechter und unbürokratischer werden. Eine entsprechende Vorlage von Familienministerin Manuela Schwesig (SPD) hat das Bundeskabinett am Mittwoch beschlossen.

Künftig sollen Menschen, die durch das Medikament geschädigt wurden, pauschale Zahlungen erhalten, die nach der Schwere der Schädigung bemessen werden. Die Betroffenen sollen die Hilfen zur freien Verfügung erhalten und damit selbst über die Verwendung der Mittel entscheiden können. Für die Einführung einer Pauschalierung ist eine Änderung des Conterganstiftungsgesetzes nötig.

 Die Conterganstiftung gewährt derzeit Leistungen an rund 2700 Betroffene weltweit. (dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Künstliche Herzklappe raubt oft den Schlaf

Fast ein Viertel aller Patienten mit einer mechanischen Herzklappe klagt über Schlafstörungen. Die Ursache hat eine einfache Erklärung. mehr »

Das sind die Wünsche an die neue Weiterbildung

Am Freitag steht die Musterweiterbildungsordnung auf der Agenda des Deutschen Ärztetags. Wir haben dazu drei junge Ärzte und den BÄK-Beauftragen Bartmann befragt. mehr »

"Sportlich, unrealistisch, überkommen"

Am Donnerstagnachmittag debattiert der Deutsche Ärztetag über die GOÄ-Novellierung. Unsere Video-Reporter haben sich vorab dazu umgehört. mehr »