Ärzte Zeitung, 06.03.2008

IQWiG-Vorbericht hat keine Folgen für die Therapie

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) bewertet im Auftrag des gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) den Nutzen von Arzneien. Die vorläufige Bewertung wird als Vorbericht im Internet veröffentlicht.

Dieser hat für die Therapie-Entscheidungen von Vertragsärzten keine aktuellen Konsequenzen. Zu dem Vorbericht können dann Privatpersonen, Fachgesellschaften, Institutionen und Unternehmen Stellung nehmen - und zwar in der Regel innerhalb von vier Wochen nach Veröffentlichung.

Es kann zudem eine mündliche Erörterung stattfinden. Anschließend erstellt das IQWiG seinen Abschlussbericht mit einer Empfehlung für den GBA. Aber erst, wenn die ministerielle Entscheidung getroffen und im "Bundesanzeiger" veröffentlicht ist, ist sie bindend. (eb)

Der Vorbericht ist veröffentlicht unter www.iqwig.de/index.402.html

Lesen Sie dazu auch:
Welchen Nutzen hat Ginkgo bei Demenz?

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Epidemiologische Kaffeesatzleserei?

Verursacht oder verhindert der Konsum von Kaffee Krankheiten? Die Klärung solcher Fragen zur Ernährung ist methodisch ein richtiges Problem. mehr »

Trotz Budgetierung gute Chancen auf Mehrumsatz

Seit vier Jahren steht das hausärztliche Gespräch als eigene Leistung im EBM (03230) . Immer wieder ist daran herumgeschraubt worden. mehr »

Erstmals bekommt ein Kind zwei Hände verpflanzt

Ein achtjähriger Junge mit einer tragischen Krankheitsgeschichte bekommt zwei neue Hände. Die Op ist ein voller Erfolg: Anderthalb Jahre später kann er schreiben, essen und sich selbstständig anziehen. mehr »