Ärzte Zeitung, 02.05.2008

Mehr Feiertage im März lassen Ausgaben für Arzneien sinken

Weniger Arbeitstage als im Vorjahresmonat sorgen für Rückgang um über zehn Prozent

BERLIN (fst). Vor allem aufgrund der Osterfeiertage sind die Ausgaben der gesetzlichen Kassen für verordnete Arzneimittel und Impfstoffe im März um 10,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat gesunken.

Im März 2008 haben Ärzte Arzneimittel und Impfstoffe im Wert von 2,01 Milliarden Euro verordnet.

Die geringere Zahl an Arbeitstagen -  im Vorjahr fielen die Osterfeiertage in den April - trug dazu bei, dass die Zahl der eingelösten Rezepte um 12,3 Prozent im Vergleich zum März 2007 gesunken ist, teilte die Bundesvereinigung der Deutschen Apothekerverbände (ABDA) mit. Hingegen setzt sich der starke Ausgabenanstieg bei Impfstoffen fort: Im März verzeichnete die ABDA ein Plus von 52,4 Prozent (114,3 Millionen Euro).

Im ersten Quartal legten die Ausgaben für Arzneimittel um 2,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu, die Zahl der eingelösten Rezepte stieg um 1,1 Prozent. Dabei sind Einsparungen durch Rabattverträge nicht berücksichtigt, weil die Vertragskonditionen von Herstellern und Kassen nicht veröffentlicht werden.

Außer Impfstoffe haben auch Biologicals stark an Bedeutung zugelegt. Nach Angaben von IMS Health erhöhte sich der Umsatz von Antirheumatika im ersten Quartal um 26 Prozent, der von Antineoplasten in der Krebstherapie um 28 Prozent.

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