Ärzte Zeitung, 19.09.2008

Schulterschluss mit Ärzten

Apotheker wollen Arzneimittelsicherheit verbessern

BERLIN/MÜNCHEN (HL). Deutschlands Apotheker wollen die persönliche Beratung vor allem chronisch Kranker intensivieren und damit zu mehr Sicherheit und Compliance beitragen.

Schulterschluss mit Ärzten

Plädiert für strengere Fortbildungsregeln - ABDA-Präsident Heinz-Günter Wolf.

Foto: dpa

Das kündigte Heinz-Günter Wolf, der Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) in einem Interview von "ApothekerPlus" als einen Programmpunkt auf dem Apothekertag in München an. Wolf sprach sich dafür aus, das Hausapotheker-Modell der Barmer Ersatzkasse fortzusetzen. Chronisch Kranke hätten daran großes Interesse. Gerade in großen Städten, wo es keine persönliche Beziehung zwischen Arzt und Apotheker gebe, sei dies ein geeigneter institutioneller Rahmen, die Zusammenarbeit zu verbessern.

Wolf erneuerte die Forderung seiner Organisation, dem Versandhandel die Abgabe von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln zu verbieten. Es gebe keine persönliche Beratung, und der Patient müsse vor Fälschungen geschützt werden.

Mehr zum Thema: Das Interview mit dem ABDA-Präsidenten zum Apothekertag in ApothekerPlus auf den Seiten 2 und 3

Lesen Sie dazu auch:
Auf persönliche Betreuung durch Arzt und Apotheker kommt es an

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Adiopositas-Op nötig, aber Kasse will nicht zahlen

Wenn der Antrag eines Adipositas-Patienten auf eine bariatrische Operation abgelehnt wird, bringt das Ärzte in eine schwierige Situation. Denn oft verschlechtert sich der Zustand des Betroffenen. mehr »

9 wichtige Forderungen, Analysen, Informationen

Fleißige Delegierte: In Freiburg wurde wieder eine große Palette an Themen abgearbeitet. mehr »

Immer mehr Nichtraucher erkranken an Lungenkrebs

In US-Kliniken tauchen immer häufiger Nichtraucher mit Lungenkrebs auf, vor allem Frauen sind betroffen. Das könnte am Passivrauchen liegen. mehr »