Ärzte Zeitung online, 27.02.2009

Grünes Rezept - Was ist das? Hier gibt es die wichtigsten Infos!

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Seit 2004, als die neue Gesundheitsreform in Kraft trat, bezahlen die Krankenkassen im Regelfall nicht mehr für rezeptfreie Arzneimittel. Kassenpatienten müssen diese meist recht preiswerten Arzneimittel seitdem zu hundert Prozent selbst bezahlen. Nur für Kinder bis einschließlich zwölf Jahren und in Ausnahmefällen bei besonders schweren Krankheiten können rezeptfreie Arzneimittel auf dem Kassenrezept verordnet werden. Dennoch sind diese Medikamente nachweislich wirksam – und haben immer noch einen hohen Stellenwert in der ärztlichen Therapie.

Das gilt auch deshalb, weil Patienten in der Praxis oft um Rat fragen, wenn es um möglichst nebenwirkungsarme Arzneimittel oder um pflanzliche Medikamente geht, die fast alle rezeptfrei sind. Für solche Verordnungen wurde das Grüne Rezept entwickelt. Damit gibt es nun drei Rezepttypen: das rosafarbene Kassenrezept, das blaue Privatrezept, das bei der (privaten) Krankenversicherung zur Kostenerstattung eingereicht werden kann, und das Grüne Rezept als Merkhilfe für den Patienten und wichtige Information für den Apotheker dafür, welches Arzneimittel er konkret nach ärztlicher Auffassung abgeben soll.

Auf dem Grünen Rezept werden Medikamente aufgeschrieben, die in der Regel von den gesetzlichen Krankenkassen nicht bezahlt werden. Doch viele Patienten wissen noch nicht gut Bescheid über die wichtigen Funktionen des Grünen Rezeptes. Deshalb stellt die "Ärzte Zeitung" kostenlose Informationen zum Grünen Rezept zur Verfügung: exklusiv für Ärzte (Poster und Patienteninformation) sowie für Interessierte (Patienteninformation zum Ausdrucken).

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Arzneimittelpolitik (6987)

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