Ärzte Zeitung, 18.03.2009

HCV-Opfer: Grüne und Linke scheitern mit Anträgen

BERLIN (ble). Linke und Grüne sind im Gesundheitsausschuss des Bundestags mit ihren Anträgen zur Entschädigung von circa 3000 Blutern, die zwischen 1979 und 1989 durch Blutprodukte mit dem Hepatitis-C-Virus (HCV) infiziert wurden, an den Stimmen von SPD, Union und FDP gescheitert.

Als Begründung hatten beide Fraktionen schwer wiegende Aufsichtsfehler des ehemaligen Bundesgesundheitsamtes angeführt. Das Bundesgesundheitsministerium wertet die HCV-Infektionen als "tragische Ereignisse", die nach damaligem Wissensstand nicht hätten vermieden werden können.

Topics
Schlagworte
Arzneimittelpolitik (6806)
Krankheiten
Infektionen (4177)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Weiterbildung auch mit Kind zügig möglich - im Verbund!"

Eine strukturierte Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt für die "Ärzte Zeitung" auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »