Ärzte Zeitung, 14.04.2009

Rabatt-Zuschläge sind für AOK nur erster Schritt

FRANKFURT/MAIN (fst). Mit den Zuschlägen für acht Wirkstoffe ist die AOK ihrem Einsparziel durch Rabattverträge nur ein Stück näher gerückt. Gemessen am gesamten Ausschreibungspaket von 63 Wirkstoffen machten die acht Wirkstoffe nur fünf Prozent des jährlichen Umsatzes aus, teilt der Marktforscher IMS Health mit.

Die Zuschläge für umsatzstarke Wirkstoffe wie Enalapril oder Lisinopril stünden noch aus. Bei fünf der acht Substanzen erhielt jeweils ein Anbieter den Zuschlag für alle acht Gebietslose. Melperon ist mit 950 000 jährlich abgegebenen Packungen die größte unter den acht Substanzen, teilte IMS mit.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »