Ärzte Zeitung online, 17.09.2009

Arznei-Ausgaben erneut um 5,3 Prozent gestiegen

BERLIN (dpa). Die Arzneimittelausgaben in Deutschland sind trotz aller Sparbemühungen im vergangenen Jahr erneut um 5,3 Prozent gestiegen. Insgesamt gaben die Kassen mit 29,2 Milliarden Euro deutlich mehr für Medikamente aus als für Arztbehandlungen, wie aus dem am Donnerstag in Berlin veröffentlichten Arzneiverordnungs-Report 2009 hervorgeht.

Zu den Kostentreibern zählten neue Mittel etwa gegen Krebs. Viele Arzneimittel und Impfungen seien im internationalen Vergleich zu teuer. Mitherausgeber Ulrich Schwabe vom Pharmakologischen Institut der Universität Heidelberg forderte wirksamere gesetzliche Kostenbremsen.

Für den Report wurden 723 Millionen Verordnungen für gesetzlich Krankenversicherte ausgewertet.

Topics
Schlagworte
Arzneimittelpolitik (6902)
Krankheiten
Krebs (4948)
Personen
Ulrich Schwabe (33)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

"Fehler passieren, auch in der Medizin. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten durch einen Behandlungsfehler zu Schaden kommen, ist extrem gering." So lautete das Fazit von Dr. Andreas Crusius bei der Vorstellung der Behandlungsfehlerstatistik. mehr »

Naturvolk mit erstaunlich gesunden Gefäßen

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »