Ärzte Zeitung, 08.10.2009

Internethändler fragen nicht immer nach Rezept

BERLIN (eb). Ein Testkauf des Zentrallaboratoriums Deutscher Apotheker (ZL) hat nach eigenen Angaben ergeben, dass per Internetversandhandel verschiedene schmerzmittelstillende Wirkstoffe auch ohne Rezept erhältlich sind.

Die Testkäufer bestellten unter anderem Tramadol sowie Diazepam und Lorazepam. Bei elf Internetversendern konnten die Wirkstoffe ohne Vorlage eines Rezeptes bestellt werden. Bei einem Versender aus den Niederlanden sollte der Kunde einen Fragebogen ausfüllen. Diese Simulation einer ärztlichen Beratung wurde den Kunden auch in Rechnung gestellt, teilte die ABDA mit.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hypertonie in jungen Jahren erhöht Risiko für den Nachwuchs

Das Alter, in dem sich ein Bluthochdruck manifestiert, beeinflusst nicht nur die persönliche Prognose eines Patienten, sondern wohl auch das Erkrankungsrisiko seiner Kinder. mehr »

Medienanamese künftig Bestandteil der U-Untersuchungen?

Schon bei Babys und Kleinkindern machen sich die Folgen übermäßigen Medienkonsums bemerkbar. Das geht aus der neuen BLIKK-Studie hervor. Pädiater reagieren besorgt. mehr »

Deutsche überschätzen Ebola-Gefahr und unterschätzen Masern

Im Mittelpunkt medialer Berichterstattung stehen meist große globale Bedrohungen wie Ebola und Zika. Doch Experten haben ganz andere übertragbare Erkrankungen im Visier. mehr »