Ärzte Zeitung, 19.10.2009

IQWiG legt Methode vor

KÖLN (eb). Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat seine Methodik für die Kosten-Nutzen-Bewertung von Arzneimitteln veröffentlicht. Dabei hält das Institut am unter Fachleuten umstrittenen Instrument der Effizienzgrenze fest. Nach zwei Jahren Arbeit an der Methodik will das IQWiG künftig Empfehlungen für Höchstbeträge bei neuen Arzneien aussprechen. Die konkreten Aufträge erhält es vom Gemeinsamen Bundesausschuss.

Die "Ärzte Zeitung" wird ausführlich über die endgültige Fassung des IQWiG informieren. Informationen über frühere Versionen der Methodik unter www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/arzneimittelpolitik

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Pneumonien unter Benzodiazepinen

Benzodiazepine sind bei Patienten, die an Morbus Alzheimer leiden, mit einer Häufung von Lungenentzündungen assoziiert. Für Z-Substanzen gilt das womöglich nicht. mehr »

Schelte für die SPD und die Bürgerversicherung

Bei der Eröffnung des 120. Deutschen Ärztetags nahm BÄK-Präsident Montgomery die Gerechtigkeitskampagne der SPD ins Visier. Lob gab es hingegen für Gesundheitsminister Gröhe. mehr »

Psychotherapie bei Borderline nur mäßig erfolgreich

Spezifische Psychotherapien sind bei Borderline-Patienten unterm Strich zwar wirksamer als unspezifische Behandlungen: Allerdings fällt die Bilanz in kontrollierten Studien eher mager aus. mehr »