Ihre Meinung ist gefragt: Machen Sie bei unserer Online-Umfrage mit!

Ärzte Zeitung online, 21.12.2009

Haupt Pharma baut in Münster neue Produktion für Antibabypillen

MÜNSTER (ava). Haupt Pharma, internationaler Lohnhersteller von pharmazeutischen Präparaten, baut in Münster seine Produktion von Antibabypillen aus. Alleine in diesem Jahr hat das Unternehmen sieben Millionen Euro in den neuen Fertigungsbereich investiert. Im Januar 2010 fällt der Startschuss für eine weitere Hightech-Anlage.

Rund 1000 Quadratmeter umfasst die neue Produktionsanlage am münsterischen Schleebrüggenkamp, die auch US-amerikanischen FDA-Standards genügt. Der neue Bereich bedeutet insbesondere einen Fortschritt für die Produktionssicherheit. Spezialbehälter gewährleisten beispielsweise eine staubfreie Befüllung. "Mit dieser geschlossenen Produktion optimieren wir die Fertigungsbedingungen und gewährleisten die Sicherheit der Mitarbeiter wie auch die Reinheit des Arzneimittels", erläutert Dr. Hubert Bensmann, Geschäftsführer der Haupt Pharma in Münster.

Seit zehn Jahren ist das international agierende Unternehmen mit einem Standort in Münster ansässig. Produziert werden hier vornehmlich orale Kontrazeptiva sowie Narkotika für den europäischen Markt. Von einem reinen Herstellungsbetrieb hat sich das Unternehmen kontinuierlich weiterentwickelt.

Die neue Fertigungsanlage ist die bisher größte Investition, die Haupt Pharma am Standort Münster getätigt hat. "Mit dem neuen Produktionsbereich, der internationale Standards erfüllt, können wir uns nun auch am amerikanischen Markt positionieren", so Bensmann.

Die Haupt Pharma AG mit Hauptsitz in Berlin hat elf Unternehmensstandorte in sechs Ländern mit insgesamt über 2000 Mitarbeitern. Am Standort Münster arbeiten 165 Mitarbeiter an der Formulierung, Analytik und Fertigung von Medikamenten, davon ca. 100 Mitarbeiter in der Produktion.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Werden europäische Männer immer unfruchtbarer?

Männern haben immer weniger Spermien. Direkte Rückschlüsse auf Fruchtbarkeit erlaubt das nicht – es könnte aber nur die Spitze eines Eisbergs gesundheitlicher Probleme sein. mehr »

Psychotherapie soll künftig Unifach werden

Ein einheitliches Berufsbild, Studium an der Uni. Die Psychotherapeutenausbildung steht vor umwälzenden Veränderungen. Kritiker vermissen beim Entwurf aber Konkretes zum Thema Weiterbildung. mehr »

Ist die menschliche Entwicklung am Ende?

Über Hunderttausende von Jahren ist der Mensch zu dem geworden, was er heute ist. Und nun? Ein Grimme-Preisträger fragt sich, ob Unsterblichkeit erstrebenswert ist und wohin uns die Evolution führen wird - oder kann der Mensch sie austricksen? mehr »