Ärzte Zeitung, 25.01.2010

Mehr Festbetragsarzneien ohne Zuzahlung

Durchschnittliche Zuzahlung je Packung ist seit 2004 deutlich gesunken

zur Großdarstellung klicken

Im Jahr 2008 sank die Zahl zuzahlungsbefreiter Packungen vorübergehend.

BERLIN (fst). Nach einem Rückgang vor zwei Jahren steigt die Zahl zuzahlungsbefreiter Arzneimittel wieder. Sie betrug Mitte vergangenen Jahres 11629, betroffen waren davon 174 Wirkstoffgruppen. Grund für den zwischenzeitlichen Rückgang waren die Anfang 2008 gesunkenen Festbeträge. Dadurch rutschten viele Hersteller mit ihren Präparaten über die Befreiungsgrenze. Denn die Präparate sind nur dann zuzahlungsbefreit, wenn der Preis mindestens 30 Prozent unter dem Festbetrag liegt.

Zurzeit müssen gesetzlich Versicherte bei rund einem Drittel der Medikamentenpackungen mit Festbetrag nichts zuzahlen. Seit Einführung der Regelung im Jahr 2006 haben Patienten nach Angaben des BKK Bundesverbandes insgesamt 680 Millionen Euro gespart. Entsprechend ist auch die durchschnittliche Zuzahlung pro Arzneimittelpackung gesunken, und zwar von 3,40 Euro (2004) auf 2,30 Euro (2008).

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Welche Stoffe in Energy-Drinks wirken auf Herz und Kreislauf?

Energy-Drinks haben eine durchschlagende Wirkung: Es kommt zu signifikanten Verlängerungen des QTc-Intervalls, und der systolische Blutdruck ist erhöht. Möglicherweise ist dafür nicht nur das Koffein verantwortlich. mehr »

Das war der Ärztetag 2017 in Bildern

Das war er nun, der 120 Ärztetag in Freiburg. Unsere Bildergalerie zeigt die schönsten, spannendsten Momente des viertägigen Kongresses. mehr »

Grünes Licht für GOÄ-Reformprozess

Der Deutsche Ärztetag hat den Verhandlungsführern für die GOÄ-Reform am Donnerstagabend grünes Licht für den weiteren Novellierungsprozess gegeben. mehr »