Ärzte Zeitung, 26.02.2010

KBV unterstützt Ausstieg aus Arznei-Vereinbarung

BERLIN (bee). Die KBV hat sich hinter die Ankündigung der KV Westfalen-Lippe gestellt, aus der Arzneimittelvereinbarung mit den Kassen auszusteigen (wir berichteten). KBV-Vorstand Dr. Carl-Heinz Müller plädiert für eine neue Ausrichtung des Versorgungs- und Ausgabenmanagements.

Bei den Ausgaben hätten Ärzte immer weniger Einfluss, müssten aber die Kosten-Verantwortung tragen. Die KBV setze auf eine "vernünftige Partnerschaft" mit den Kassen, so Müller. Er weis darauf hin, dass Ärzte in den vergangenen Jahren mit den Vereinbarungen der KBV besser vor Regressen geschützt wurden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Adiopositas-Op nötig, aber Kasse will nicht zahlen

Wenn der Antrag eines Adipositas-Patienten auf eine bariatrische Operation abgelehnt wird, bringt das Ärzte in eine schwierige Situation. Denn oft verschlechtert sich der Zustand des Betroffenen. mehr »

Immer mehr Nichtraucher erkranken an Lungenkrebs

In US-Kliniken tauchen immer häufiger Nichtraucher mit Lungenkrebs auf, vor allem Frauen sind betroffen. Das könnte am Passivrauchen liegen. mehr »

Wer nicht hören will, den soll die Kita künftig melden

Prävention mit Drohgebärden: Künftig will das Bundesgesundheitsministerium nicht nur mit Bußgeld drohen, sondern auch die Kitas einspannen, um die Verweigerer einer verpflichtenden Impfberatung herauszufischen. mehr »