Ärzte Zeitung, 26.02.2010

NAV-Chef warnt vor einer Kapitulation

BERLIN (HL). Vertragsärzte sollen sich nicht ihre Therapiefreiheit bei Arzneiverordnungen nehmen lassen, fordert der NAV-Virchowbund. "Das von der KBV vorgestellte Konzept ... ist ein schlechter Tausch. Es nimmt Ärzten die Möglichkeit, konkrete Präparate zu verordnen.

Das wird strikt von uns abgelehnt", erklärte gestern NAV-Chef Dr. Klaus Bittmann. Ärzte seien nicht bereit, aus Frust zu kapitulieren. Weder Kassen noch Apotheker könnten die Verantwortung übernehmen. Bittmann spricht sich dafür aus, Arzneihersteller vertraglich stärker in die Verantwortung zu nehmen.

Topics
Schlagworte
Arzneimittelpolitik (6988)
Organisationen
KBV (6533)
Personen
Klaus Bittmann (285)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Adiopositas-Op nötig, aber Kasse will nicht zahlen

Wenn der Antrag eines Adipositas-Patienten auf eine bariatrische Operation abgelehnt wird, bringt das Ärzte in eine schwierige Situation. Denn oft verschlechtert sich der Zustand des Betroffenen. mehr »

9 wichtige Forderungen, Analysen, Informationen

Fleißige Delegierte: In Freiburg wurde wieder eine große Palette an Themen abgearbeitet. mehr »

Immer mehr Nichtraucher erkranken an Lungenkrebs

In US-Kliniken tauchen immer häufiger Nichtraucher mit Lungenkrebs auf, vor allem Frauen sind betroffen. Das könnte am Passivrauchen liegen. mehr »