Ärzte Zeitung, 23.03.2010

SPD legt eigenes Konzept für Arzneisparpaket vor

BERLIN (dpa). Die SPD will die Arzneiausgaben der Krankenkassen um bis zu vier Milliarden Euro pro Jahr senken. Die Einsparungen sollen zu Lasten der Pharmaindustrie gehen und übertreffen die Sparpläne von Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) deutlich. Großes Einsparpotenzial sieht die SPD bei besonders teuren Krebsmitteln. Deshalb will sie, dass der Hersteller - und nicht die Krankenkasse - die Kosten der Therapie bezahlen muss, sollte die Behandlung nicht anschlagen. Zum Sparkatalog gehört auch eine Erhöhung des Hersteller-Zwangsrabattes von sechs auf 16 Prozent sowie ein sofortiger Preisstopp.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »