Ärzte Zeitung online, 30.04.2010

Bitte eintreten in die Forschungs-Pipeline!

FRANKFURT/MAIN (fuh). "Werden Sie mit 80 Jahren ihrer Großmutter oder ihrem Großvater ähnlich sehen!" Das ist eine von vielen Fragen, die in "der Pipeline der Gesundheit" gestellt werden. Groß wie ein Omnibus und vollgepackt mit Informationen - so präsentiert sich die Pipeline derzeit vor dem Hauptbahnhof in Frankfurt.

Die forschenden Pharmaunternehmen wollen in diesem begehbaren Objekt Forschungserfolge anschaulich und spielerisch vermitteln. Besonders beliebt sind dabei nach Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr Simulationen, die den Besuchern zeigen, wie sie im Alter aussehen werden. "Dank der Erfolge in der Pharma-Forschung ist für die meisten Menschen inzwischen ein recht hohes Alter erreichbar, wobei innovative Medikamente in vielen Fällen auch dann noch eine angemessene Lebensqualität ermöglichen", heißt es in den Informationen, die in der Pipeline bereitgestellt werden.

An anderen Infotainment-Terminals können Besucher zum Beispiel einen Tumor oder eine Grippepandemie bekämpfen. Eine Klaviersimulation macht deutlich, wie sich Rheuma anfühlt und was Linderung bedeuten kann.

"Innovativen Medikamenten und ihren Herstellern bläst gegenwärtig der Wind ins Gesicht", so vfa-Kommunikationsgeschäftsführerin Susan E. Knoll mit Blick auf die aktuelle Gesundheitspolitik. "Für uns ist das aber ein Grund mehr, Flagge zu zeigen und den Menschen etwas über die Herausforderungen unserer Branche zu erzählen."

Die "Pipeline der Gesundheit" verabschiedet sich am 09. Mai aus Frankfurt und geht danach auf eine Tour durch ganz Deutschland. Als nächste Stationen stehen Oberhausen und Leverkusen auf dem Programm. Weitere Stationen sind in Planung. Im vergangenen Jahr haben mehr als 120 000 Menschen die Pipeline besucht.

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