Ärzte Zeitung, 16.06.2010

Gesundheitausschuss will höheren Abschlag

BERLIN (fst). Der Gesundheitsausschuss des Bundestags hat sich am Mittwoch für einen höheren Zwangsabschlag ausgesprochen, den Arzneimittelhersteller den Krankenkassen gewähren müssen. Ab 1. August soll er von sechs auf 16 Prozent für verschreibungspflichtige Arzneimittel gelten, die keinen Festbetrag haben.

Außerdem sollen die Arzneipreise bis 2013 auf dem Stand von August 2009 eingefroren werden. Der Bundestag will am Freitag abschließend über das "Gesetz zur Änderung krankenversicherungsrechtlicher und anderer Vorschriften" beraten.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Im Sushi war der Wurm drin

Der Hinweis aufs Sushi brachte die Ärzte auf die richtige Spur. Statt den Patienten wegen Verdachts auf akutes Abdomen zu operieren, führten sie eine Gastroskopie durch. mehr »

Alle wichtigen Videos vom Ärztetag

Digitalisierung, Angst vor Veränderung, Wunschminister: Die Ärztezeitung fasst für Sie die wichtigen Themen des Ärztetags in kurzen Videos zusammen. mehr »

Importierte Infektionen führen leicht zu Diagnosefehlern

Wann muss ein Arzt für eine Fehldiagnose gerade stehen? In einem aktuellen Fall entschied das Oberlandesgericht Frankfurt gegen einen Arzt. mehr »