Ärzte Zeitung, 29.07.2010

Kassenanteil ist bei Homöopathika gering

WALDEMS-ESCH (fst). Entgegen der Debatte in den vergangenen Wochen sind homöopathische Arzneimittel in der Regel nicht erstattungsfähig zu Lasten der GKV. Darauf weist das Marktforschungsunternehmen Insight Health hin. Danach haben die Kassen von den 48,5 Millionen im Jahr 2009 verkauften Packungen für 2,5 Millionen Packungen gezahlt. Dagegen wurden 38,1 Millionen Packungen ohne Rezept in der Apotheke verkauft. Die PKV zahlte für 7,8 Millionen Packungen. Berechnet zu Herstellerabgabepreisen belief sich 2009 der Umsatz mit den Präparaten auf 229,1 Millionen Euro. 10,9 Millionen Euro (4,7 Prozent) gingen auf das Konto der GKV.

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