Ärzte Zeitung, 11.01.2011

Gutachter: Rationierung in der Onkologie erwägen!

BERLIN (fst). Fünf Experten haben gestern dem Bundesgesundheitsministerium ein Gutachten zur "Sicherstellung einer effizienten Arzneimittelversorgung in der Onkologie" übergeben.

Angesichts der hohen Jahresbehandlungskosten neuer Onkologika sei es "eine Frage der sozialen Verantwortung einer GKV", die Versorgung finanzierbar zu halten, schreiben die Professoren Klaus Höffken, Wolf-Dieter Ludwig, Matthias Schrappe, Lothar Weißbach und Eberhard Wille.

Die Experten empfehlen, über Kriterien einer expliziten Rationierung "nachzudenken", um Ärzte vom Zwang zu einer stillen Rationierung zu entlasten.

Das Gutachten zum Download "Sicherstellung einer effizienten Arzneimittelversorgung in der Onkologie" (PDF-Datei, 771 KByte)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »