Ärzte Zeitung, 15.07.2011

"Pharma an den Katzentisch" sorgt für Zoff

BERLIN (sun). An den Plänen des Bundesgesundheitsministeriums (BMG), die Pharmaindustrie künftig an den Katzentisch zu setzen, hat sich innerhalb der schwarz-gelben Koalition offenbar ein Streit entzündet.

CSU-Politiker Johannes Singhammer war vorgeprescht und hatte die Pläne als "nicht sinnvoll" kritisiert. Entsprechende Vorschläge seien "schubladisiert", sagte er dem "Handelsblatt".

Ob es hier zu Änderungen komme, darüber werde zu einem späteren Zeitpunkt zu reden sein.

Aus Regierungskreisen wurde diese Aussage dementiert. Das Konzeptpapier aus dem BMG liege gerade erst auf dem Tisch. Es könne keine Rede davon sein, dass dieser direkt wieder in einer Schublade lande.

Darin ist unter anderem vorgesehen, dass Vertreter von Arzneimittelherstellern aus Gremien der Zulassungsbehörde BfArM ausgeschlossen werden sollen (wir berichteten).

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »