Ärzte Zeitung, 10.08.2011

Ärzte verordnen häufiger N3-Großpackungen

FRANKFURT/MAIN (fst). Im ersten Halbjahr ist zwar die Zahl der zu Lasten der GKV abgegebenen Packungen kaum gestiegen, doch die Zahl der Großpackungen (N3) hat um 4,3 Prozent zugenommen, meldet das Beratungsunternehmen IMS Health.

Dagegen sei die Verschreibung mittlerer (N2) und kleiner Packungen rückläufig gewesen (N1). Dabei erhielten vor allem Patienten mit chronischen oder aber weit verbreiteten Erkrankungen eine Großpackung verordnet.

So sei der N3-Absatz bei Präparaten gegen Magenbeschwerden um 20 Prozent gestiegen. Bei Schmerzmitteln und Antiepileptika nahm die Abgabe von N3 um zehn Prozent zu.

Topics
Schlagworte
Arzneimittelpolitik (6812)
Organisationen
IMS Health (337)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »