Ärzte Zeitung, 20.09.2011

Mehr Investitionen sind "Vertrauensvorschuss"

BERLIN (fst). Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung in der Pharmaindustrie haben 2010 im Vergleich zum Vorjahr um 100 Millionen auf 5,5 Milliarden Euro zugenommen.

Dies zeige, dass "die pharmazeutische Industrie verstärkt auf medizinischen Fortschritt und echte Innovationen setzt", sagte Henning Fahrenkamp, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie, anlässlich der Veröffentlichung der Pharmadaten 2011.

Er interpretiert die Zahlen als "Vertrauensvorschuss gegenüber der Politik, verbunden mit der Erwartung, dass der FuE-Standort Deutschland endlich die notwendige Stärkung erfährt".

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Epidemiologische Kaffeesatzleserei?

Verursacht oder verhindert der Konsum von Kaffee Krankheiten? Die Klärung solcher Fragen zur Ernährung ist methodisch ein richtiges Problem. mehr »

Trotz Budgetierung gute Chancen auf Mehrumsatz

Seit vier Jahren steht das hausärztliche Gespräch als eigene Leistung im EBM (03230) . Immer wieder ist daran herumgeschraubt worden. mehr »

Erstmals bekommt ein Kind zwei Hände verpflanzt

Ein achtjähriger Junge mit einer tragischen Krankheitsgeschichte bekommt zwei neue Hände. Die Op ist ein voller Erfolg: Anderthalb Jahre später kann er schreiben, essen und sich selbstständig anziehen. mehr »