Ärzte Zeitung, 29.10.2011

Pro Generika sieht Wettbewerb behindert

BERLIN (HL). Nach Auffassung des Branchenverbandes Pro Generika kann die Ausgestaltung der Ausschreibung von 30 generischen Wirkstoffen für einen Rabattvertrag der Barmer GEK dazu führen, dass der Wettbewerb behindert wird.

Nach einer Studie von IGES habe sich gezeigt, dass der Wettbewerb um günstige Preise umso intensiver ist, je mehr Unternehmen am Markt agieren.

Inzwischen hätten die zehn umsatzstärksten Arzneimittelanbieter im Rabattvertragsmarkt einen Marktanteil von 75 Prozent. Deshalb sei die Ausschreibung der Barmer GEK kein Signal für mehr Wettbewerb.

Topics
Schlagworte
Arzneimittelpolitik (7055)
Organisationen
Pro Generika (165)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »