Ärzte Zeitung, 07.11.2011

Kassen wollen sparen durch neue Festbeträge

BERLIN (fst). Der GKV-Spitzenverband hat Festbeträge für drei Festbetragsgruppen festgelegt. Diese betreffen Arzneimittel für Patienten mit Depressionen und Epilepsie sowie mit gutartiger Prostatavergrößerung.

In zwei Fällen handelt es um Gruppen der Stufe 1 (Arzneimittel mit denselben Wirkstoffen) sowie um eine Gruppe der Stufe 2 (Arzneimittel mit pharmakologisch-therapeutisch vergleichbaren Wirkstoffen).

Im Frühsommer hatte der Gemeinsame Bundesausschuss entsprechende Beschlüsse gefasst. Die Kassen erhoffen sich von den neuen Festbeträgen, die zum 1. Januar 2012 in Kraft treten, Einsparungen von jährlich 75 Millionen Euro.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »