Ärzte Zeitung online, 21.12.2011

Anteil rabattierter Arzneien variiert nach Kasse

FRANKFURT/MAIN (fst). Arzneimittelrabatte für patentfreie Medikamente haben sich bei gesetzlichen Krankenkassen unterschiedlich stark durchgesetzt.

Der Anteil rabattgeregelter Arzneimittel im generikafähigen Segment ist von Januar bis September 2011 nach Angaben des Beratungsunternehmens IMS Health bei der Techniker Kasse mit 48 Prozent am niedrigsten gewesen.

Die Kasse mit den meisten Versicherten, die Barmer GEK, weist mit 73 Prozent rabattgeregelter Medikamente den höchsten Anteil aus. Dies erkläre sich aus der vorangegangenen Fusion der Kasse, so IMS Health.

Bei den Betriebskrankenkassen beträgt der Anteil rabattierter Präparate im Generikasegment 66 Prozent. Die Deutsche Angestellten Krankenkasse (DAK) (61 Prozent) und das AOK-System (60 Prozent) liegen beim Kassenvergleich im Mittelfeld.

Die Innungskrankenkassen haben mit 59 Prozent dann schließlich einen Vorsprung von elf Prozentpunkten vor dem Schlusslicht TK.

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