Ärzte Zeitung, 23.01.2012

Preismoratorium zeigt Wirkung

BERLIN (cw). Das Wachstum im Apothekenmarkt verschreibungspflichtiger Arzneimittel hat sich 2011 deutlich verlangsamt.

Mit 21,6 Milliarden Euro (zu Herstellerpreisen) stieg der Umsatz lediglich um 1,7 Prozent. Der Marktforscher Insight Health führt dies auf das Preismoratorium von 2010 zurück.

Zum Vergleich: von 2007 bis 2010 gab es im Rx-Markt stets um die fünf Prozent Zuwachs. Einschließlich OTC-Produkten stieg der Apothekenumsatz 2011 um 2,1 Prozent auf 26,2 Milliarden Euro.

Topics
Schlagworte
Arzneimittelpolitik (7017)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Wie viel Fett und Eisen lastet auf Deutschlands Lebern?

Fettlebern sind hierzulande mittlerweile ein Massenphänomen, und auch die Eisenüberladung der Leber wird häufig festgestellt. Eine Studie der Uni Greifswald liefert jetzt Daten. mehr »

Pfleger lernen als "Robo Cop", wie sich Altern anfühlt

In einem Modellprojekt sollen junge Menschen mit Förderbedarf für die Altenpflege gewonnen werden: Sie erleben im Simulationsanzug das Altern am eigenen Leib und üben die Pflege an lebensgroßen Puppen. mehr »

Ausgaben-Weltmeister bei Zytostatika

Die Ausgaben für onkologische Arzneimittel in der ambulanten Versorgung sind seit dem Jahr 2011 massiv gestiegen und übertreffen deutlich die Kostensteigerungen aller anderen Arzneimittel ohne Rezepturen. Das geht aus dem Barmer-Arzneimittelreport 2017 hervor. mehr »