Ärzte Zeitung, 28.02.2012

Betriebskassen senken Arzneiausgaben

BERLIN (fst). Die Betriebskrankenkassen haben im Jahr 2011 rund 4,5 Milliarden Euro für Arzneimittel ausgegeben. Das seien im Vergleich zum Vorjahr 102 Millionen Euro weniger, teilte der BKK Bundesverband mit. Dies entspreche einer Einsparung von 2,2 Prozent.

Die Abschläge für Arzneimittelhersteller, Apotheken und Großhandel zeigten Wirkung. Die Rabatte beliefen sich im BKK-System auf 538 Millionen Euro, 25 Prozent mehr als 2010.

Da die Rabatte zeitlich befristet sind, seien "dringend weitere Maßnahmen zur Ausgabenbegrenzung benötigt", sagte Heinz Kaltenbach, Geschäftsführer des BKK Bundesverbandes.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »