Ärzte Zeitung, 09.07.2012

Linke verlangen Infos zur Arzneimittelknappheit

BERLIN (af). Zur Arzneimittelknappheit in deutschen Klinikapotheken muss sich nun die Bundesregierung äußern.

Die Fraktion der Linken im Bundestag verlangt in einer aktuellen Kleinen Anfrage Informationen zu Art und Umfang der Lieferengpässe.

Die Linken wollen ferner wissen, ob die Regierung plant, der Pharmaindustrie einen Leistungserbringerstatus zu verleihen und ihr einen Sicherstellungsauftrag zu erteilen.

Ärzte, Apotheker und die Deutsche Krankenhausgesellschaft sehen die Ursache für die Knappheit darin, dass es für viele Wirkstoffe weltweit nur noch einen Hersteller gebe.

Topics
Schlagworte
Arzneimittelpolitik (7055)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Epidemiologische Kaffeesatzleserei?

Verursacht oder verhindert der Konsum von Kaffee Krankheiten? Die Klärung solcher Fragen zur Ernährung ist methodisch ein richtiges Problem. mehr »

Trotz Budgetierung gute Chancen auf Mehrumsatz

Seit vier Jahren steht das hausärztliche Gespräch als eigene Leistung im EBM (03230) . Immer wieder ist daran herumgeschraubt worden. mehr »

Erstmals bekommt ein Kind zwei Hände verpflanzt

Ein achtjähriger Junge mit einer tragischen Krankheitsgeschichte bekommt zwei neue Hände. Die Op ist ein voller Erfolg: Anderthalb Jahre später kann er schreiben, essen und sich selbstständig anziehen. mehr »