Ihre Meinung ist gefragt: Machen Sie bei unserer Online-Umfrage mit!

Ärzte Zeitung online, 05.10.2012

Patienten

Nebenwirkungen jetzt online melden

Startschuss: Patienten können jetzt unerwünschte Arzneimittelwirkungen online melden. BfArM und PEI haben die Webseite freigeschaltet.

Nebenwirkungen jetzt online melden

Ein Screenshot der Webseite, auf der Patienten die Nebenwirkungen melden können.

© Thorsten Schaff

BONN (cw). Die Zulassungsbehörden BfArM und PEI haben ihre im Sommer angekündigte Website, auf der Patienten unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) oder Impfreaktionen melden können, jetzt testweise freigeschaltet.

Damit wolle man europäischen Bestrebungen entgegenkommen, direkten Nebenwirkungsmeldungen durch Patienten mehr Bedeutung einzuräumen, erklärt das BfArM.

"Unbekannte Nebenwirkungen könnten gegebenenfalls früher als bisher erkannt und soweit erforderlich Maßnahmen zur Risikominimierung eingeleitet werden", lautet die Begründung der Zulassungsbehörde für das Online-Angebot.

Unter der Adresse www.verbraucher-uaw.pei.de können UAWs verschlüsselt den Behörden übermittelt werden. Dabei sind auch persönliche Kontaktdaten anzugeben, die jedoch vertraulich behandelt werden, heißt es.

"Bei der bloßen Meldung soll es nicht bleiben. Ausdrücklich werden Besucher der Website darauf hingewiesen, "mit möglichen Nebenwirkungen zur weiteren Diagnose und Therapie unverzüglich den behandelnden Arzt zu kontaktieren".

Topics
Schlagworte
Arzneimittelpolitik (7057)
Organisationen
PEI (481)
Personen
Thorsten Schaff (32)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Personal-Notstand auf deutschen Intensivstationen

Auf deutschen Intensivstationen fehlen mehr als 3000 Spezialpflegekräfte. Die Krankenhäuser wollen reagieren. Das Personal denkt über einen Großstreik nach. mehr »

HIV-Impfung generiert Immunantwort

Eine Impfung gegen HIV ist in frühen klinischen Studien. Erste Ergebnisse sind positiv. mehr »

Warum die Putzhilfe glücklich macht

Putzen, Wäsche waschen, Kochen: Viele Menschen empfinden all das als nervige Pflichten. Wer Geld hat, kann andere für sich arbeiten lassen - und fühlt sich dann zufriedener. Das haben Forscher herausgefunden. mehr »