Ärzte Zeitung, 18.01.2013

OTC-Arzneien

BPI fordert mehr mehr Erstattung

BERLIN. Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) hat an die Krankenkassen appelliert, rezeptfreie Arzneimittel häufiger als bisher im Rahmen von Satzungsleistungen zu erstatten.

42 von über 130 Kassen machten von dieser Möglichkeit Gebrauch, die mit dem Versorgungsstrukturgesetz geschaffen worden ist, berichtet der Verband. Nicht-verschreibungspflichtige Medikamente sind im Regelfall seit 2004 aus dem Leistungskatalog der GKV ausgeschlossen.

Das Bundesverfassungsgericht hat erst jüngst die Klage eines chronisch Kranken abgelehnt, der die Kosten eines OTC-Präparats von seiner Kasse erstattet haben wollte. Für chronisch Kranke könnten hierdurch hohe Belastungen entstehen, so der BPI. (fst)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Top-Meldungen

Die erstaunliche Wandelbarkeit des menschlichen Gehirns

Älteren Menschen fällt es oft schwer, sich im Alltag zurechtzufinden. Das Gehirn entwickelt jedoch erstaunliche Strategien, um dem Alterungsprozess entgegenzuwirken. mehr »

Diabetiker weiter schlecht versorgt

Viele Patienten mit diabetischem Fuß werden in Deutschland zu spät zum Spezialisten überwiesen und in Kliniken wird viel zu schnell amputiert, kritisieren Experten. mehr »

Doktorspiele unter Medizinstudenten

Aggressivität, Angst und Ablehnung - wie geht mal in schwierigen Situationen als Arzt mit Patienten um? An der Uni Bonn üben Medizinstudierende das mit professionellen Schauspielern. mehr »